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            <title>ÖDP Berlin: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
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            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Sun, 19 Jul 2026 23:59:00 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 19 Jul 2026 23:59:00 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Rettet den Respekt!&quot; - ÖDP Berlin stellt Wahlkampagne vor</title>
                        <link>https://www.oedp-berlin.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/rettet-den-respekt-oedp-berlin-stellt-wahlkampagne</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><br /> <strong>Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) möchte ihren Wahlantritt zur Abgeordneten­hauswahl 2026 dazu nutzen, die Bedeutung der politischen Kultur für eine gelingende Demokratie hervor­zuheben.</strong> Mit Slogans wie "Rettet den Respekt!", "Feiert die Fairness!", "Dient dem Dialog!" und "Kämpft für den Kompromiss!" erinnert sie an zentrale demokratische Tugenden, die in den heutigen Tagen oft zu kurz kommen.</p>
<p>Damit ist <a href="https://www.oedp-berlin.de/themen/rettet-den-respekt">die Kampagne der Berliner ÖDP</a> ein Kontrapunkt zum Wahlkampf der anderen Parteien, die vor allem ihren "Markenkern" herausstellen bzw. sich zu Sachthemen positionieren. Zweifellos ist wichtig, <em><strong>was</strong></em> in der Politik gemacht wird; doch mindestens genauso wichtig dürfte sein, <em><strong>wie</strong></em> Politik gemacht wird. Dass sich unsere Demokratie zurzeit in einer Vertrauenskrise befindet, hat auch mit zunehmenden Zweifeln an der Integrität ihrer Repräsentanten und mit einer allgemeinen politischen Polarisierung zu tun.</p>
<p>Deshalb muss einer drohenden Spaltung der Gesellschaft dringend entgegengewirkt werden. Die ÖDP Berlin möchte hierzu einen konstruktiven Beitrag leisten. So beschäftigt sich z.B. eine Projektgruppe der Partei mit der Frage, wie sich die politische Kultur im Land verbessern ließe. Auch Nicht-Mitglieder, die sich für dieses Thema interessieren, sind herzlich willkommen und können gerne mitarbeiten.</p>
<p id="motive">Hier die Plakatmotive der ÖDP, die im August und September 2026 die Berliner Laternenmasten schmücken werden:<br />  </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 15:09:15 +0200</pubDate>
                        <title>ÖDP schafft vorzeitig Wahlantritt – und beklagt Benachteiligung kleiner Parteien</title>
                        <link>https://www.oedp-berlin.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-schafft-vorzeitig-wahlantritt-und-beklagt-ben</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[
<p>Bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 wird aller Voraussicht nach auch die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wählbar sein. Die Partei hat insgesamt <strong>2.345 gültige Unterstützungsunterschriften</strong> gesammelt und ihre Wahlzulassung damit so gut wie sicher. Die endgültige Entscheidung wird der Landeswahlausschuss am 24. Juli  treffen.<br /> <br /> Trotz dieses Erfolgs übt der Landesvorstand der ÖDP <strong>scharfe Kritik an der herrschenden Gesetzeslage</strong>, weil sie kleine Parteien auf unfaire Weise benachteiligt. Denn nicht nur Parteien, die das erste Mal an einer Wahl teilnehmen möchten, müssen durch das Sammeln von Unterschriften die Ernsthaftigkeit ihres Wahlantritts unter Beweis stellen; auch etablierte Kleinparteien wie die ÖDP und diesmal auch die FDP, die beide seit vielen Jahrzehnten regelmäßig an Wahlen aller Ebenen teilnehmen, müssen sich diesem kräftezehrenden und letztlich entwürdigenden Procedere stellen. Gleiches gilt für die junge Partei Volt, die seit 2024 mit drei Mandaten im Europaparlament vertreten ist, und für die Tierschutzpartei, die in mehrere Bezirksverordnetenversammlungen in Berlin gewählt wurde – mit teilweise besseren Ergebnissen als FDP oder Die LINKE.<br /> <br /> Weil die kleinen Parteien monatelang mit dem Sammeln von Unterschriften beschäftigt sind, bleiben ihnen <strong>kaum noch Ressourcen für den eigentlichen Wahlkampf</strong>, so dass die Parlamentsparteien auf diese Weise ihre Konkurrenz kleinhalten und die eigene Macht festigen können. Der ehemalige Präsident der Humboldt-Universität, Prof. Hans Meyer, hat die Pflicht zum Unterschriftensammeln deshalb als reine <strong>„Schikane“</strong> bezeichnet. Auch das Bundesverfassungsgericht konnte in seiner Entscheidung vom 10. Dezember 2024 keinen einzigen überzeugenden Grund für diese diskriminierende Praxis benennen, wie der 1. Stellv. Landesvorsitzende der Berliner ÖDP, Dr. Björn Benken, in seinem Beitrag in der „Zeitschrift für Parlamentsfragen“ <a href="https://www.inlibra.com/de/document/view/detail/uuid/16639aff-408d-3491-9293-74ada913845d">(Heft 4/2025, S. 933-941</a>) dargelegt hat.<br /> <br /> In keinem anderen Bundesland müssen derzeit so viele Unterschriften gesammelt werden, um mit einer Landesliste zur Wahl zugelassen zu werden, wie in Berlin. Nach der Wahl wird die ÖDP deshalb alle im Parlament vertretenen Fraktionen erneut auffordern, das Quorum von 2.200 Unterschriften abzusenken. Bei ersten Gesprächen im Sommer 2025 mit den Wahlrechtsexperten von CDU, SPD und LINKE zeigten sich diese durchaus aufgeschlossen gegenüber einem solchen Schritt. Die LINKE hat die Forderung nach Reduzierung der Unterschriftenhürden sogar in ihr Wahlprogramm mit aufgenommen. Diesen Ankündigungen müssen nun auch Taten folgen, damit die derzeit fehlende <strong>Chancengleichheit bei Berliner Wahlen</strong> künftig besser gewahrt ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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