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Neuer Landesvorstand der ÖDP Berlin

Am Samstag, den 8. September 2018 fand in Berlin-Friedrichshain der ordentliche Parteitag der ÖDP Berlin statt. Der bisherige Landesvorsitzende Manfred Tessin aus Friedenau war nicht mehr angetreten. Zum Landesvorsitzenden wählten die Mitglieder Richard Borrmann aus Mitte. Neben seiner abgeschlossenen Berufsausbildung hat er seinen Master-Studienabschluss im interdisziplinären Studiengang Wasserwirtschaft gemacht.

Die ökonomische und ökologische Veränderung des natürlichen Systems waren Bestandteil seines naturwissenschaftlichen Studiums und haben ihn bis heute geprägt. Sein Ziel ist es, die Partei und ihre Themen wieder verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken.
Die bewährten drei Säulen der ÖDP, die ökologische Ausrichtung der Wirtschaftspolitik, eine familienorientierte Sozialpolitik und die Leidenschaft für die direktdemokratische Teilhabe, sollen im Kern der nächsten zwei Jahre stehen. Dieses Ziel soll sich auch in der Fokussierung auf die Europawahl im Mai 2019 widerspiegeln, sodass die ÖDP an ihren Erfolg im Europaparlament vertreten zu sein anknüpfen kann.

“Wir erleben in all den Krisen den Offenbarungseid der Kurzfristigkeit. Alle Sektoren sind darauf ausgerichtet, kurzfristig möglichst viel Profit zu machen und die mittel- und langfristigen Kosten auszublenden, zu sozialisieren, auf die Umwelt abzuschieben.“ - Klaus Töpfer.

Laut dem neuen Landesvorsitzenden versteht sich die ÖDP als politischer Partner zur Vereitelung der weiteren Untergrabung des ökologischen und demokratischen Systems durch staatliche und nichtstaatliche Akteure.

Zum ersten stellv. Landesvorsitzenden wählten die Mitglieder das „ÖDP-Urgestein“ Dr. Harald Graetschel aus Spandau. Der Biologe und ÖDP-Gründungsmitglied hatte bisher das Amt des Beisitzers im Landesvorstand inne und möchte sich weiter verstärkt programmatisch einbringen und die Ökologie in den Mittelpunkt des politischen Handelns stellen.

Als zweite stellv. Landesvorsitzende wurde Lisa Carolin Kobelt aus Lichtenberg gewählt. Als Fachangestellte bei der Bundesagentur für Arbeit möchte sie ihre kontraproduktiven Erfahrungen mit der derzeitigen Sozialpolitik einfließen lassen und sich für die familienorientierte Sozialpolitik der ÖDP einsetzen. Weiter wird sie sich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit widmen, um den Bekanntheitsgrad der ÖDP in der Hauptstadt zu verbessern.

Der Diplom-Politologe Pablo Ziller aus Neukölln wurde zur Fortführung seiner Tätigkeit als Schatzmeister auch im neuen Vorstand bestätigt. Seiner sparsamen Haushaltsführung ist es zu verdanken, dass die Finanzen der Berliner ÖDP sich stabilisierten und damit der anstehende Europawahlkampf professionell bestritten werden kann.

Der Angestellte Patrick Ehlich aus Charlottenburg wurde von den Mitgliedern zum Beisitzer im Landesvorstand gewählt. Er wird sich insbesondere der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit widmen, um den Bekanntheitsgrad der ÖDP in der Hauptstadt zu verbessern.

Zu Rechnungsprüfern wurden erneut Dr. Albrecht Walsleben und Dr. Björn Benken gewählt.

Der neue Vorstand dankt allen ausgeschiedenen Landesvorstandsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit. Als der Versicherungskaufmann Manfred Tessin sich im November 2016 bereit erklärte, den Landesvorsitz zu übernehmen, sah er sich zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Florence von Bodisco und Claude Kohnen vor die Aufgabe gestellt, den Landesverband grundsätzlich neu zu strukturieren und für den Bundestagswahlkampf fit zu machen. Durch Stammtische in verschiedenen Berliner Ortsteilen, durch regelmäßige Vortragsveranstaltungen und einen monatlichen Newsletter konnten mehrere Mitglieder, die zuvor nicht aktiv waren, zu einer Mitarbeit bewegt werden. Auf Anregung des Landesvorsitzenden wurde im Frühjahr ein hochwertiges Themen-Glücksrad angeschafft, welches Anknüpfungspunkte für Gespräche mit Passanten schuf und Kinder glücklich machte. Auch den ausgeschiedenen Mitgliedern des Landesvorstands wünschen wir viel Glück für ihre Zukunft!

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