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Hagen Albers - Nur eine artenreiche Stadt ist eine lebenswerte Stadt

Wer über Artenvielfalt spricht, denkt nicht unmittelbar an Berlin. Abwegig wäre das jedoch nicht: In Berlin sind mehr Arten zu Hause als in vielen anderen Regionen Deutschlands. Ich möchte diese Vielfalt erhalten. Deshalb kandidiere ich.

Ich wurde geboren in Osnabrück, bin aufgewachsen im niedersächsischen Georgsmarienhütte. Mit 15 ging ich für ein Jahr in die USA und nach dem Abi zog es mich zum Studium der Politikwissenschaften nach Bremen. Ich studierte zeitweise in Krakau (ERASMUS) und lernte Polen, Spanien und Honduras über Praktika in Kulturinstitut, Nichtregierungsorganisation (NGO) und Außenhandelskammer kennen.

Auch im Bundestag und im Europaparlament erhielt ich über Mitarbeit in Abgeordnetenbüros Einblicke in die Parlamentsarbeit.

2009 beendete ich mein Politikstudium in Berlin und arbeitete für das Wissenschaftszentrum (WZB). Im selben Jahr bekam ich die Möglichkeit, am Wahlkampf mitzuwirken und wechselte in eine damals noch junge Berliner Digitalagentur. Seither arbeite ich im Kommunikationsbereich - auf Agenturseite und freiberuflich.

Darum ÖDP

Früher war ich Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Heute vermisse ich den progressiven Geist der Grünen und finde ihn stattdessen bei der ÖDP.

Unglaublich, aber wahr: Das Grundsatzprogramm der Ökologisch Demokratischen Partei hat mich überzeugt. So viele Übereinstimmungen mit meinen persönlichen Überzeugungen habe ich bei keiner anderen Partei gefunden. Seit 2020 bin ich Mitglied.

Die #Stadtnatur Berlin fasziniert mich

Wer über Artenvielfalt spricht, denkt nicht unmittelbar an Berlin. Abwegig wäre das jedoch nicht: In Berlin sind mehr Arten zu Hause als in vielen anderen Regionen Deutschlands – von Metropolen ganz zu schweigen. Ich möchte, dass diese Vielfalt erhalten bleibt.

Ein Konzept als Reaktion auf Trockenheit und Klimawandel

Dafür muss Berlin etwas tun: Die Trockenheit der letzten Jahre macht Berlins Natur zu schaffen: Die Stadtbäume leiden, Feuchtgebiete trockenen aus, Amphibien und Insekten sterben aus. Gleichzeitig breiten sich invasive Arten aus.

Immer mehr Stadtbäume leiden unter Trockenheitsstress und drohen abzusterben. Sehr löblich sind Aktionen von Anwohnern und der Grünen Liga, die gemeinsam Gießen. Doch auch die Politik steht in der Pflicht, Lösungen anzubieten. Denn ein Ende des Klimawandels ist nicht in Sicht.

Ich möchte vor allem bei Starkregen Regenwasser im Kiez speichern, sodass bei Trockenheit nicht zusätzlich auf Grundwasser zum Gießen zurückgegriffen werden muss.

Engagement gegen invasive Arten – und für naturnahe Grünflächen

Auf der Stralauer Halbinsel wuchert der Japanische Staudenknöterich (eine Pflanze, die häufig als „Killer“ bezeichnet wird, weil sie allen anderen Pflanzen das Licht nimmt). Diese Pflanze zerstört die heimische Fauna breitet sich immer stärker aus.

In ganz Berlin breitet sich der aus Südostasien stammende Götterbaum stark aus. Auch die aus Nordamerika stammende gewöhnliche Mahonie und die Goldrute werden zu einem Problem.

Hier müssen Bezirk und Senat dringend gegensteuern: Die Pflege der betroffenen Grünflächen muss fachmännisch durchgeführt und die Ausbreitung der invasiven Arten muss unterbunden werden.

 

Die Grünflächenpflege macht der Stadtnatur den Garaus: Wiesen werden zu häufig gemäht, Parks mit für Tiere nutzlose Pflanzen bepflanzt. Thunia, Kirschlorbeer, Forsythie – diese Pflanzen bieten der Tierwelt so gut wie nichts. Sie nehmen heimischen Blüh- und Staudenpflanzen den Platz.

Ich möchte, dass Wiesenflächen in Berlin nur zwei Mal pro Jahr gemäht werden. Die daraus resultierende Kostenersparnis der beauftragten Dienstleister soll für einen Umbau der Berliner Pflanzenwelt des öffentlichen Raums eingesetzt werden. Die Berliner Bestäuberstrategie (2018 beschlossen) muss endlich umgesetzt werden.

Die Flächenversiegelung stoppen

Die Versiegelung von immer weiteren Flächen macht der Artenvielfalt der Berliner Bienen und anderer Insekten zu schaffen. Sie finden weniger Nistplätze und weniger Nahrung.

Ich möchte mich für einen Bebauungsstopp von bislang unversiegelten Flächen starkmachen. Gebaut werden sollte vor allem dort, wo Flächen bereits versiegelt sind. Fantastische Orte wie das Tempelhofer Feld sollten auf keinen Fall bebaut werden. Der Wohnraummangel in Berlin ließe sich übrigens wunderbar beheben, wenn stärker in die Höhe statt in die Fläche gebaut würde.

Dem Müllproblem begegnen

In den Straßen und Parks und auf den Gleisen von S- und U-Bahn liegt der Müll. Zwei Gründe sind dafür zentral:

  1. Einige Berliner werfen ihren Müll hin, wo sie gerade gehen und stehen – und entsorgen ihren Unrat vorsätzlich auf der Straße.
  2. Die öffentlichen Müllbehälter reichen in Kapazität und Beschaffenheit nicht aus, um den Entsorgungsbedarf zu decken. Tiere wie Waschbären und Krähen pflücken Nahrungsreste aus den Eimern und verteilen den Unrat in der Umgebung. Alles Weitere übernimmt der Wind.

Ich möchte die illegale Entsorgung von Müll intensiver kontrollieren lassen und konsequenter mit Bußgeldern ahnden lassen. Dafür müssen personelle Ressourcen bereitgestellt werden, wie es bspw. bei der Parkraumbewirtschaftung passiert.

Ich möchte die Mülleimer umrüsten lassen oder austauschen, sodass das Fassungsvermögen dem Bedarf angepasst wird und der Tierwelt unzugänglich bleibt.

Ich kandidiere, um die #Stadtnatur Berlins zu erhalten und zu fördern – als Direktkandidat bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 5 in Friedrichshain Kreuzberg, auf Listenplatz fünf der ÖDP-Landesliste zu den Berliner Abgeordnetenhauswahlen und an Position eins bei den Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung in Friedrichshain-Kreuzberg.