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ÖDP Berlin fordert Nachbesserungen bei Planung von Siedlungsverdichtungen in Pintsch- und Kochhannstraße in Berlin Friedrichshain.

Die Stadtnatur ist zu schützen und die Anwohner müssen bei derartigen Vorhaben mitentscheiden dürfen.

Eine naturnahe Grünfläche mit altem Baumbestand in der Pintschstraße 9, nahe dem Petersburger Platz soll bebaut werden.

"Über die Bebauungspläne des Bezirks kann man sich nur wundern", kommentiert Hagen Albers, Direktkandidat der ÖDP im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die Situation.

Die geplante Bebauung wurde über die Köpfe der Anwohner hinweg entschieden. Aber neben der mangelnden Möglichkeit der Bürgerbeteiligung ist auch die vorgesehene Flächenversiegelung fatal für den Bezirk. Laut Albers sind ca. 70 % aller Flächen im Bezirk versiegelt. Im Zusammenhang mit der klimawandelbedingten Zunahme von Starkregenereignissen sollten unversiegelte Flächen jedoch unbedingt erhalten bleiben.

Darüber hinaus bilden die naturnahen grünen Oasen im Bezirk laut Albers einen wichtigen Rückzugsraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Vor dem Hintergrund, dass der Bezirk für das kommende Jahr bereits die Fällung von 2.000 Straßenbäumen angekündigt hat, sollte jeder gesunde Baum erhalten bleiben.

Auffällig ist zudem, dass häufig alte Pappeln beseitigt werden sollen. Auch im nahen Auerpark in Friedrichshain war dies bis vor Kurzem bei der Umgestaltung des Parks geplant. Es wird spekuliert, dass die Pflege alter Bäume dem Bezirk zu teuer ist.

"Glücklicherweise haben sich die Anwohner im Auerpark erfolgreich gewehrt. Ich hoffe, dass die "grüne" Verwaltung in Friedrichshain-Kreuzberg in der Pintschstraße auch noch einlenkt. In nur 200 m Entfernung befindet sich ein einstöckig gebauter Supermarkt. Es böte sich an, hier zunächst in die Höhe zu bauen. Nachverdichtung muss ohne zusätzliche Versiegelung passieren. Das gebietet der Klimawandel.", so Albers.

Bildmaterial (hochauflösend, ca. 15MB, Foto: Hagen Albers)

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