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ÖDP protestiert gemeinsam mit Bürgerinitiativen und Verbänden gegen TXL

Direktkandidat Jahn: "Fluglärm ist weitgehend vermeidbar"

Ein breites Bündnis von Verbänden und Bürgerinitiativen ruft für den 1.9. um 15 Uhr am Kurt-Schumacher-Platz zu einer Kundgebung. „Nein zu Tegel!“ – dieser Forderung schließt sich die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) an.

„Gemeinsam mit dem Berliner Landesverband der ÖDP werde ich auf der Kundgebung mit dabei sein“, erklärt Jens-Eberhard Jahn, Direktkandidat der Ökodemokraten für den Bundestag im Wahlkreis Berlin Spandau – Charlottenburg Nord: „Etwa eine Viertelmillion Berlinerinnen und Berliner vor allem in Spandau, Mitte und Pankow wohnen direkt in den Einflugschneisen von Tegel und leiden unmittelbar unter Fluglärm. Das wird sich ändern, so bald Tegel dicht ist. Die Bevölkerungsdichte rund um Schönefeld und BER ist bedeutend geringer.“ Laut Jahn sei der Weiterbetrieb von Tegel aus Lärmschutzgründen raumordnungsrechtlich ohnehin kaum möglich.

Doch Jahn geht es nicht nur um Tegel: „Fluglärm ist generell weitgehend vermeidbar: Fast sämtliche Inlandsflüge könnten durch Bahnverbindungen ersetzt werden. Das ginge von City zu City ebenso schnell wie das Fliegen, nur leiser und ressourcenschonender. Damit würden schon über zwei Drittel aller Flüge von und nach Berlin entfallen können. Die ökologischen Kosten der verbleibenden Flüge dürften dann nicht länger von uns allen getragen werden, sondern nur von denen, die fliegen“, fordert der ÖDP-Kandidat: „Eine Flugbenzinsteuer ist daher dringend geboten und längst überfällig!“

Jens-Eberhard Jahn

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