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Pleite von Air Berlin: Fliegen belastet die Gesellschaft sozial und ökologisch

ÖDP: Billigfliegerei beenden!

Die ökologischen Schäden insbesondere durch den CO2-Ausstoß der Flugzeuge sowie durch Lärm sind bekannt. Darunter leiden oft die, die am wenigsten fliegen. Die sozialen und volkswirtschaftlichen Schäden werden in diesen Tagen sichtbar. Zu den Folgen der Insolvenz von Air Berlin erklärt Jens-Eberhard Jahn, Direktkandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) für den Bundestag im Wahlkreis Berlin Spandau – Charlottenburg Nord: „Manche Flüge kosten weniger als ein Taxi vom Bahnhof nach Hause. Das ist ruinöser Wettbewerb zwischen den Billigfliegern. Heute zahlen die Beschäftigten von Air Berlin dafür die Zeche, dass andere spottbillig fliegen konnten. Autofahrer zahlen Steuern „an der Tanke“ mit jedem Tropfen Sprit. Auch die Bahn zahlt Steuern auf ihren Energieverbrauch. Die Fluggesellschaften bekommen dagegen das Flugbenzin steuerfrei. Das ist Wettbewerbsverzerrung zwischen Verkehrsmitteln!“, empört sich Jahn.

„Wir alle bezahlen bereits die ökologischen Kosten der Billigfliegerei. Und nun sollen wir Steuerzahler auch noch die sozialen Kosten tragen und dafür aufkommen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Air Berlin nicht in Armut fallen? Beim Luftverkehr herrscht offensichtlich völliges Marktversagen. Das muss sich ändern, hier muss die Gesellschaft neue Regeln festlegen“, ist sich Jahn sicher.

Daher fordert der Kandidat der ÖDP:

  • kurzfristige Einführung der längst überfälligen Steuern auf Flugbenzin,
  • Ende des ruinösen Wettbewerbs durch gesellschaftlichen Einfluss auf die Preisgestaltung des Fliegens nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten;
  • effiziente Bahnverbindungen statt umweltzerstörender Inlandsflüge. Allein dadurch könnte der Flugverkehr um bis zu 75% verringert werden;
  • Schaffung neuer beruflicher Perspektiven für die Airbus-Beschäftigten.
  • keine Offenhaltung des Flughafens Tegel

Jens-Eberhard Jahn ist für die ÖDP Direktkandidat im Wahlkreis Spandau – Charlottenburg Nord. Foto: ÖDP Bundespressestelle.

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