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„Straßenbahn für Spandau! Schluss mit den Plänen für die U-Bahn.“

Jens-Eberhard Jahn, Bundestagsdirektkandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in Berlin Spandau – Charlottenburg Nord kritisiert Pläne zur Verlängerung der U-Bahn in Spandau.

Der Neubau eines durchschnittlichen Kilometers U-Bahn-Tunnelstrecke setzt rund 100.000 Tonnen CO2 frei. Dabei müssen große Mengen Stahl und Beton produziert und zur Baustelle transportiert werden. Dafür wird sehr viel Energie benötigt und Böden werden zerstört.

Allerdings ersetze laut Jahn eine neue U-Bahnlinie zahlreiche Fahrten mit dem Auto oder auch dem Bus. Das Einsparpotential an CO2, das sich dadurch ergibt, sei allerdings schwer kalkulierbar: „Das können zwischen 700 und 5000 Tonnen CO2 sein. Die beim Bau freigesetzten CO2-Mengen werden sich daher erst in 100 bis 200 Jahren amortisieren. Klimapolitisch ist der U-Bahn-Bau eine Luftnummer!“

Der Ökodemokrat Jahn erklärt weiter:

„Der Bau eines Kilometers Straßenbahntrasse setzt hingegen nur etwa 10.000 Tonnen CO2 frei. Das ist im Vergleich zum U-Bahn-Bau ein Zehntel. Somit wird die Belastung auch schon nach zehn Jahren amortisiert. Straßenbahnbau ist zudem preiswerter als U-Bahn-Bau. Der Bau von Straßenbahntrassen kann im Gegensatz zum U-Bahn-Bau auch von mittelständischen Unternehmen durchgeführt werden. Das fördert die lokale Wirtschaft.

Spandau wächst und die weitere Erschließung Spandaus durch den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist dringend notwendig. Straßenbahnen sind dafür nötig, über Verlängerungen der S-Bahn-Strecken kann nachgedacht werden. Aber dafür U-Bahnen zu bauen ist ökologischer Irrsinn und ökonomisch sowie sozial verantwortungslos. Wer dies fordert, will uns ein X für ein U vormachen! Das sollte mittlerweile auch die SPD begriffen haben.“

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