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Wohnraum für alle! Die ÖDP-Berlin schafft Brutplätze für Vögel in der Hasenheide

Nur eine artenreiche Stadt ist eine lebenswerte Stadt.

Heute hat die ÖDP in der Hasenheide zusätzliche Brutplätze für die Vogelwelt geschaffen. Unter dem Motto „Wohnraum für alle!“ wurde ein gutes Duzend Nistkästen aufgehangen. Auch in der Stadt gerät die Artenvielfalt unter Druck: Durch Gebäudesanierungen, Intensivierung der Grünflächenpflege und Bebauung von Brachen wird Wohnraum für manche Tiere knapp. Die ÖDP möchte mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass Naturschutz nicht nur in ländlichen Räumen wichtig ist.

Flächen wie die Hasenheide und das Tempelhofer Feld haben in Zeiten flächendeckender Agrarwüsten in Deutschland eine wichtigere Bedeutung als noch vor einigen Jahren. Die ÖDP setzt sich für einen 100%igen Erhalt des Tempelhofer Feldes ein.

Thomas Löb, ÖDP Kandidat für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 2 / Neukölln stellt klar: „Vögel wie Buchfinken, Zaunkönige und Amseln bauen ihre Nester in Bäumen und Sträuchern. Schwieriger haben es Höhlenbrüter wie Meisen, Sperlinge oder Stare“, sagt Thomas Löb. Denn es gebe immer weniger Altbäume mit Astlöchern, in denen diese Vögel ihre Brutstätten einrichten könnten. „Deshalb ist es wichtig, Vögeln Nistkästen anzubieten.“  Durch das Insektensterben hätten Vögel mit der Futtersuche schon mehr zu tun als früher. „Wenn sie zusätzlich noch Mühe haben, einen Nistplatz zu finden, bedeutet das zusätzlichen Stress für sie. Deshalb haben wir heute „Wohnraum für Alle“ in der Hasenheide geschaffen.“

Vor allem im Gebiet um den Spielplatz 1001-Nacht und die Hasenschänke sind die Höhlenbrüterkästen und Halbhöhlenbrüterkästen zu finden. Mit der Aktion positioniert sich die ÖDP auch im Kontext der Wahlen zum Abgeordnentenhaus, der Bezirksversammlungen und des Bundestags: Die Natur Berlins muss konsequent geschützt werden.

„Die Bezirke Berlins müssen insbesondere bei Gebäudesanierungen sicherstellen, dass für tierische Stadtbewohner – egal ob Brutvögel, Fledermäuse oder Säugetiere – auch nach der Sanierung Wohnraum verfügbar ist. Die ÖDP setzt sich für 100 % Artenschutz ein, egal ob in der Neuköllner Hasenheide oder auf Tempelhofer Feld,“ so Löb.

Das Hängen der Nistkästen wurde zuvor mit der Bezirksverwaltung Neukölln abgestimmt und genehmigt. Auflagen zu Verkehrssicherungspflicht, Wartung und Säuberung sind festgeschrieben. So wurden die Kästen in mindestens drei Meter Höhe angebracht, ohne die Bäume durch den Einschlag von Nägeln zu beschädigen.

Die ÖDP setzt sich mit dem Hängen von Nistangeboten in der Hasenheide für ein Miteinander zwischen Mensch und Natur ein. Nur eine artenreiche Stadt ist eine lebenswerte Stadt.

 

Link zu begleitendem Bildmaterial (Zip File, 12,6 MB)

Link zur Pressemitteilung als PDF

 

Pressekontakt:

Lars C. Arnold

Vorsitzender des ÖDP Landesverbandes Berlin

0176-86094026

presse@oedp-berlin.de www.oedp-berlin.de 

ÖDP Nistkasten in der Hasenheide
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