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Zum Welt-Alzheimer-Tag fordert Bundestags- Spitzenkandidat der Berliner ÖDP, Lars C. Arnold, eine ethisch-soziale Wende inklusive Rückkehr zu menschenwürdigem Gesundheitssystem.

In Deutschland leiden aktuell mehr als eine Million Menschen unter einer Demenzerkrankung, 700.000 davon unter Morbus Alzheimer. Unter den 75-Jährigen sind ca. 6 % und bei den 85-Jährigen sogar etwa 20 % betroffen. Die für das Krankheitsbild typische Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit geht in der Regel einher mit Verhaltensauffälligkeiten und neuropsychologischen Symptomen. Die Erkrankung gilt bis heute als unheilbar. Sie stellt auch für das soziale Umfeld eine psychosoziale Belastung und enorme Herausforderung dar.

Gesundheitsfürsorge ist ein Recht der Bürgerinnen und Bürger und keine Ware. Dieses Prinzip will die ÖDP erhalten. Wir wenden uns gegen eine Vermarktung der Gesundheit und der Gesundheitsversorgung durch Gesundheitskonzerne. Die freiberuflich tätigen Ärzte und Apotheker müssen Vertrauenspersonen des Patienten bleiben und auch im ländlichen Bereich gut erreichbar sein. Die möglichst wohnortnahe Krankenhausversorgung ist vorzugsweise in der Hand kommunaler Träger sicherzustellen. Die flächendeckende medizinische Versorgung gesetzlich Versicherter und eine angemessene Bezahlung dafür sind uns ein Grundanliegen. 

„Unser Gesundheitssystem ist Teil der allgemeinen Daseinsvorsorge und hat ausschließlich dem Menschen zu dienen. Deshalb hat eine reine Profit-Maximierung in diesem System absolut nichts zu suchen“, so Lars C. Arnold, der Berliner ÖDP-Spitzenkandidat für die  Bundestagswahl. 

"Die Privatisierung einer Universitätsklinik – wo Forschung & Lehre beheimatet sind - in Gießen und Marburg ist das bisher sichtbarste Zeichen einer marktliberalen Perversion, die schlicht unerträglich ist. Ich fordere die sofortige Abschaffung der Fallpauschalen und endlich  kostendeckende Bezahlung für die Leistungen von Ärztinnen und  Ärzten, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern! Die nach 16 Jahren des gesellschaftlichen Stillstands so dringend nötige ethisch-soziale Wende beinhaltet für mich auch die Stärkung der Personalsituation, d. h. deutlich mehr Personal, eine deutlich bessere Bezahlung von Pflegekräften – statt nur Applaus - und bessere Arbeitsbedingungen im gesamten Gesundheitssektor“, erklärte Arnold anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages am Rande des Pflegekongresses ‘21 in Wien.

 

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